Die Entstehung des Augustiner - Nonnenklosters St. Jacob wird mit der Aufhebung des Benediktinerklosters auf der Creuzburg in Zusammenhang gebracht. Landgraf Ludwig III. stiftete  1173 das Kloster St. Jakob nordöstlich der Stadt.

In einer Urkunde von 1218 schenkte Landgraf Ludwig IV. den Nonnen des Jacobsklosters die Pfarrei der Stadt und der Burg mit dem Patronat und allem Recht, das die Landgrafen hatten, d.h. die Kirche St. Marien (heut Gottesackerkirche), St. Peter (ehem. Kirche auf der Burg) und St. Nikolai, dazu umfangreichen Grundbesitz. Außerdem bestätigte er ihnen die Übertragung der Mühlen an der Werra und am Stadtwall.

Als am 25. April 1525 der Bauernaufstand auf Creuzburg übergriff, retteten sich die Nonnen auf die Burg. Noch im gleichen Jahr wurde das Kloster St. Jacob aufgehoben.

Beim großen Stadtbrand von 1765 brannten die Klostergebäude nieder. Die Ruinen wurden erst 1860 abgebrochen und teilweise in die Gebäude des "Weißenbornschen Gasthofes" (später "Reichsadler", dann "Klostergarten") mit einbezogen.

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